Hefe-Napfkuchen

Wochenende – Kuchenzeit und was passt besser zum Frühstück oder Nachmittagskaffe als Hefekuchen.
Daher kommt heute ein Super Rezept für einen feinen Hefekuchen mit Rosinen – passend auf jede Kaffeetafel.

1 WürfelHefe
1 TLZucker
5 ELMilch, lauwarme
500 gMehl, (Weizenmehl, 550)
150 gZucker
1 Pck.Vanillinzucker
6 TropfenAroma, (Backöl Zitrone)
Salz
200 gButter, zerlassene oder Margarine
3Ei(er)
⅛ LiterMilch, lauwarme
125 gRosinen
Margarine, zum Einfetten der Form
Semmelbrösel
Puderzucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 MinutenRuhezeit ca. 1 StundeGesamtzeit ca. 1 Stunde 30 MinutenDieses Rezept gelingt eigentlich immer und wird nicht trocken:
Hefemilch herstellen, indem man den Hefewürfel zerbröselt, mit 1 Tl. Zucker überstreut und 5 El. warme (nicht heiße) Milch zugeben, sorgfältig verrühren und 15 Min. bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Mehl in eine Schüssel geben, Zucker, Backöl, Prise Salz zerlassene Butter und die Eier zugeben, kurz verrühren (mit der Küchenmaschine o.ä.), die Hefemilch zugeben und zuletzt den Rest Milch. Schlagen oder kneten, bis sich Blasen bilden. Zugedeckt an einem warmen, nicht heißen, nicht zugigen Ort gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat. Je nach Wärme kann das bis zu 1 Std. dauern.

In der Zwischenzeit die Rosinen waschen, gut abtropfen lassen und schließlich unter den Hefeteig heben.
Form fetten, mit Semmelbröseln ausstreuen, Teig einfüllen. In den kalten Ofen stellen und nochmals gehen lassen, bis er etwa um 1/3 höher ist.
Dann Backofen anstellen auf 175 – 200 Grad je nach Ofen und etwa 50 Minuten abbacken. Nach 35 Min schauen, ob die Oberfläche nicht schon zu dunkel wird, evtl. mit Alufolie abdecken.
Kurz abkühlen lassen, stürzen und ganz erkalten lassen.
Kalt mit Puderzucker überstreuen.

Rezept gefunden, nachgebacken und für gut befunden – bei Chefkoch.de

Gulasch mit Spaghetti und Kohlräbchen

Es gibt Dinge, die könnte man doch dauernd essen. Bei mir ist es eins dieser Essen hier….dazu braucht

  • 400 gr. Rindfleisch
  • 2 Karotten
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 große Zwiebel
  • Klarer Bratensaft
  • Rotwein
  • Gewürze

Das Fleisch in kleine Würfel schneiden und in einem Topf scharf anbraten. Die Zwiebel in Streifen schneiden und zum Fleisch geben. 2 Karotten klein schneiden und zusammen mit Salz,Pfeffer, Lorbeerblättern und etwas gemahlenen Nelken in den Topf geben. Kurz anbraten und mit Rotwein ablöschen…etwas Wasser dazu gießen und für 1 1/2 Std. einköcheln. Mit 2 Eßl. klarem Bratensaft bestreuen und wenn nötig mit etwas Stärke andicken.

Dazu Spaghetti und Kohlrabi

Kohlrabi schälen, in Scheiben schneiden, dazu auch ein wenig von den kleingeschnittenen Kohlrabiblättern. Alles in Salzwasser gar kochen. Abschütten und Kochwasser auffangen. Ein Stück Butter im Topf schmelzen lassen, Mehl einstreuen und dann mit dem Kochwasser verrühren. Ein wenig Sahne und Muskat dazu geben. Dann die gekochten Kohlrabi in die Soße geben.

Fisch meets Pasta

Heute habe ich mal was ausprobiert. Seelachsfilet umwickelt mit Speck, dazu Spaghetti mit Pilzen.

Man braucht dazu:

  • 2 Seelachsfilet
  • 8 Scheiben Frühstücksspeck
  • 250 gr. Spaghetti
  • 6-8 Pilze
  • 1 Zwiebel
  • Glatte Petersilie
  • 1 Becher süße Sahne
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch

Die Seelachsfilets in kleine Stücke schneiden und mit Frühstücksspeck umwickeln.

Spaghetti abkochen.

Pilze in Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Zwiebel darin andünsten, Pilze hinzufügen, mit Sahne aufgießen, würzen und etwas einkochen. Spaghetti hinzufügen.

Den Fisch in einer Pfanne von allen Seiten anbraten.

Nudeln in einem Teller anrichten, den Fisch dazulegen und mit frischer Petersilie bestreuen….

Bon apetit


Ausflug Rügen

Am zweiten Tag auf Rügen habe ich mich abgesetzt. Ich hatte keine Lust den ganzen Tag Orgeln anzuschauen und wollte unbedingt zum Cap Arkona fahren. Auf dem Weg dahin bin ich an bezaubernden kleinen Katen vorbei gekommen und musste kurz für ein Foto anhalten.

In Putgarten angekommen habe ich natürlich den Leuchtturm auf Cap Arkona festhalten müssen.

Am Weg überall Zäune und Schilder mit „Lebensgefahr“ darauf. Doch ein gut ausgetretener Trampelpfad verführte mich mit meinen zwei Hunden in Richtung Felskante zu gehen. Dort wurde mir ganz schnell klar, das ist keine „Caspar David Friedrich Idylle“ sondern richtig gefährlich…vor Allem mit den an der Leine ruckelnden Tieren. Wie man an den Bildern sehen kann war es echt brenzlig und nach ein paar Fotos bin ich ganz schnell wieder gegangen. Ich bin ja nicht mal schwindelfrei…

Weiter ging es nach Sassnitz, wo ich mir im Hafen auf einem der unzähligen Fischkuttern dieses Mal ein Seelachsbrötchen gegönnt habe.

Und da auch mal ein Selfie gemacht…

Damit ich die Kreidefelsen vom Wasser aus anschauen konnte, habe ich eine Schiffstour gebucht. Es war so toll und hat mir nochmal gezeigt, wie nah ich am Abgrund stand.

Natürlich musste ich auch in Binz vorbei fahren und den schönen Strand anschauen. Seht selbst.

Danach habe ich meinen Mann wieder getroffen und die ganze Gruppe ging zum Abendessen. Eine besondere Empfehlung war ein Grieche in Altefähr. Tzatziki, Moussaka und Gyros waren sehr lecker.

Ach so ein paar Tage weg von daheim und dann noch an der See haben der Seele gut getan.

Stralsunder Fischbrötchen

Ja Leute, wir sind mal wieder unterwegs. Dieses Mal im hohen Norden. Mein Mann hat das jährliche Klassentreffen der Orgelbaumeister und dieses Mal führte es uns auf die Ostseeinsel Rügen. Natürlich muss man hier Fisch essen, daher haben wir uns nach dem Besuch des Ozeaneum in Stralsund ein Matjesbrötchen und passend dazu ein Störtebecker geleistet. Herrlich hier. Am Abend ging es zum Griechen nach Altefähr, wo es aber auch superlecker geschmeckt hat.

Faszinierend war es im Ozeaneum und anschließenden auf der Gorch Fock I im Hafen von Stralsund.

Morgen geht es zu den Kreidefelsen auf Rügen

Zum Geburtstag Flanksteak und Quinoasalat

Mein Schatz hat heute Geburtstag und das Wetter ist so herrlich, dass wir uns zum Grillen entschlossen haben. Vor Kurzem waren wir mit meiner Freundin Jenny in der PX einkaufen und haben viel amerikanisches Rindfleisch gekauft. Darunter ein etwas rechteckig, eingepacktes Flanksteak. Wir hatten keine Ahnung was wir da mitgenommen hatten, ich dachte das wäre ein Bratenstück. Beim Auspacken dann die Überraschung, es sah aus wie ein großes, etwas dickeres Stück Roulade. Erstmal googeln was das ist und wie man das zubereitet.

Das Flanksteak ist ein Teilstück des Bauchlappen unterhalb vom Rinderfilet und wiegt zwischen 750 und 1000gr.

Zubereitung: Das Flanksteak mit etwas Olivenöl einreiben und danach mit ordentlich Salz einreiben. Vorzugsweise Meersalz.

Den Grill stark aufheizen und das Flanksteak auf jeder Seite 3-4 Min. grillen. Dann runter nehmen, in Alufolie packen und bei 80°C für 5 Min im Backofen entspannen lassen.

Es wird quer zur Faser aufgeschnitten und dann mit etwas Pfeffer bestreut. Ich habe wirklich kaum vorher so ein zartes Fleisch gegessen. Der Geschmack- sensationell.

Dazu gab es Tomatensalat, grüner Salat und Quinoasalat. Den Quinoasalat habe ich zum ersten Mal gemacht und er ist super lecker.

Dazu den Quinoa waschen und in etwas Salzwasser kochen. Nach ca. 15 Min. noch quellen lassen – mit der Gabel lockern. 2 Tomaten in kleine Würfel schneiden, 1 Dose Maismix mexikanische Art, 1 Zwiebel würfeln und 1 Bund Petersilie schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Quinoa dazu. Mit 2 Eßl. Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, etwas Zitronensaft und Chiliflocken würzen.

Doch als amuse gueule bekamen die Gäste Ravioli mit Ziegenfrischkäse-Honigfüllung und Salbei-Nussbutter

Alle waren begeistert und ich muss unbedingt schauen, wo ich hier ein Flanksteak kaufen kann.

Dampfnudeln und Weinsoße

Ja, in den letzten 2 Wochen habe ich mich etwas rar gemacht, aber das liegt daran, dass ich krank geschrieben bin und nicht so aufwändig koche. Ich habe eine sehr schmerzhafte Entzündung im Schultergelenk und nicht so viel Lust zum kochen oder backen. Dafür ist meine Tiefkühltruhe etwas entrümpelt und einige Reste verwertet. Dabei fand ich auch noch einen Beutel Kartoffelsuppe. Also gestern schnell frische Hefe gekauft und einen Hefeteig angesetzt. Bei kühlen Temperaturen durfte der Teig heute Nacht auf der Terrasse übernachten. Nun habe ich die Dampfnudeln gebacken, die Suppe erwärmt ….doch es fehlte die Weinsoße. Zum Glück habe ich vorhin bei unserem Hühnerhof, ein paar Kilometer weiter, ganz frische Eier gekauft und Weißwein im Haus. So, nun ist das Pfälzer Nationalgericht fertig. Hmmmm lecker…

Rezept Dampfnudeln:

  • 500 gr. Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml Milch
  • 100 gr. Zucker
  • 100 gr. Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Mehl in eine Schüssel geben, Mulde formen. Lauwarme Milch (4-5 Eßl.) und 2 Eßl. Zucker sowie die zerbröselten Hefe vermengen und das Gemisch in die Mulde geben. 10 Min. gehen lassen. Danach die weiteren Zutaten hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. 2-3 Std. gehen lassen. Teig in Portionen teilen und zu einer Kugel formen. Nochmal gehen lassen. In einer beschichteten, hohen Pfanne mit Deckel ein Teel. Butter und etwas Salz geben. 4-5 Dampfnudeln einsetzen, 1 Tasse Wasser hinzufügen und sofort mit dem Deckel verschließen. Ca. 20 Min. auf mittlerer Hitze ausbacken. Bitte nicht den Deckel heben bis es zischt.

Rezept Weinsoße:

  • 4 Eigelb
  • 2 Eier
  • 1 Liter trockener Weißwein
  • 300 gr. Zucker
  • 1 Eßl. Speisestärke

Die Eier, das Eigelb, den Zucker und die Speisestärke verrühren, Wein dazu und aufkochen lassen. Vorsicht, die Masse nur in einem hohen Topf aufkochen, da sie hochsteigt. Unter ständigem rühren aufkochen und dann in einer Schüssel abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Eiweiß zu Eischnee rühren, mit 2 kleinen Löffeln Nocken abstechen und auf der Weincreme platzieren.

Guten Appetit

Tag 2 im Montafon

Heute hat es schon wieder geregnet, aber nach einem guten Frühstück ging es zuerst zum Balbierwasserfall, wo ich den halben Berg hochgelaufen bin, um mir das anzuschauen. Doch es hat sich gelohnt.

Wunderschöne Blumen am Wegrand und rauschendes Wasser.

Danach sind wir mit der Seilbahn auf über 2000m zur oberen Bergstation Alpe Nova. Leider war es so nebelig, dass man fast nichts sehen konnte und kalt war es auch. Darum sind wir in das Restaurant und haben uns mit kräftiger Gulaschsuppe und Bergkräutersuppe aufgewärmt.

Wieder unten angekommen haben wir das Rückhaltebecken bei Gaschurn angeschaut. Da passt noch einiges an Wasser rein.

Jetzt war uns nach Hallenbad und Sauna und die erste Stunde waren wir ganz alleine dort….sehr angenehm.

Als dann immer mehr Leute kamen sind wir aufs Zimmer, um uns für das Abendessen fertig zu machen. Es gab wieder mehrere Gänge, aber nicht mehr so üppig wie beim Galadiner.

Die Vorspeise konnte man sich vom Büfett auswählen und auch gern noch Salat dazu. Als Hauptgang gab es Schnitzel mit Kartoffeln und zum Dessert gab es ein Parfait. Geschmacklich so wie dekorativ wieder ein Genuss. Gute Weine und Espresso rundeten das Diner ab.

Danach ging es noch für einen Absacker in den Heuboden. Es war ein richtig tolles, erholsames und kulinarisch attraktives Wochenende. Gerne mal wieder 😁👍🏻

Wellness Weekend Montafon

Vor 3 Jahren haben wir eine Gutscheinbox von Jochen Schweizer geschenkt bekommen und zweimal vergeblich im Winter ein Zimmer buchen wollen. Jetzt hat es geklappt, bevor der Gutschein verfällt. Leider ist uns das Wetter nicht gewogen, doch dafür haben wir mit dem Hotel Sonnenblick in Gaschurn eine schöne Unterkunft gefunden. Glücklicherweise ist Freitags immer Galadiner und so kamen wir gestern in den Genuss eines 7 Gang Menüs, wovon wir nur 6 geschafft haben. Den Käse am Ende haben wir ausgelassen.

Es war alles sehr lecker, gut gewürzt und fein abgeschmeckt. Mein Zwiebelrostbraten war allerdings fast roh, was ich umgehend ausgetauscht bekommen habe.

Am Ende haben wir einen Espresso anstatt dem Käse genommen. Wir freuen uns schon auf morgen und sind gespannt was es dann gibt. Ich werde berichten.

Zwetschgenkuchen

Rezept:

* 1,5-2 kg Zwetschgen

* 200 gr. trockener Quark

* 6 Eßl. Milch

* 1 Ei

* 1/8 Ltr. Öl

* 100 gr. Zucker

* 1 Päck. Vanillezucker

* 1 Prise Salz

* 400 gr. Mehl

* 2 Tl. Backpulver

* etwas Zimt

* Fett für das Blech

Den Quark in einem Tuch gut ausdrücken, in einer Rührschüssel zusammen mit der Milch, Ei, Öl, Zucker, Vanillezucker und Salz verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazu sieben. Den Teig gut durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Zwetschgen waschen, entsteinen, mit Küchenkrepp trockrn tupfen und den Teigboden dicht damit belegen. Etwas Zimt darüber streuen und ca. 45 Min. bei 200 °C Ober/Unterhitze im mittleren Fach backen.

Nach dem backen sofort etwas Zucker auf den heißen Kuchen streuen.

Variante 1: über den Zwetschgen 1 Päck. Mandelstifte verteilen und mitbacken.

Variante 2: Streusel aus 100 gr Mehl, 80 gr. Butter und 80 gr. Zucker herstellen und auf den Zwetschgen vor dem Backen verteilen.

Dieser Kuchen geht kinderleicht und schmeckt sehr gut. Eine tolle Alternative zum Hefeteig.

Viel Spaß beim nachbacken.