Heute morgen ging es schon ganz früh los. Nach dem Frühstück um 7:00 sind wir in das wunderschöne Städtchen Gengenbach gefahren.
Alte Fachwerkhäuser und ein beeindruckendes Kloster hat es dort. Nach einem kleinen Zwischenmahl ging es direkt weiter nach Straßburg, wo ich natürlich einen echten, elsässischen Kougelhopf genossen habe.
Zurück im Hotel erwartete uns schon das köstliche Abendessen. Eine wahre Schlemmerei.
Zuerst kam mit einer Gazpacho der Gruß aus der Küche. Die Vorspeise war Tomaten mit Mozzarella auf einem Salatbett, danach gab es eine Flädlesuppe. Der Hauptgang bestand aus Maispoulade mit Nudeln auf Paprikagemüse in Curryrahm. Zum Dessert entzückten uns Erdbeeren mit einer Mascarponecreme und Schokobrownie.
Außer zu meiner Koch- und Backleidenschaft gehört das Theaterspielen zu meinen Hobbys. Da wir Laienschauspieler sind, bekommen wir zwar keine Bezahlung, gehen dafür mit der ganzen Truppe für 4 Tage zu einem Ausflug.
Dieses Jahr durften wir in das Landhotel Krone nach Heitersheim. Ein 4 Sterne Hotel mit tollen Angeboten und einer exzellenten Küche.
Am Donnerstag den 30.5.2019 sind wir am Nachmittag angereist und freuten uns auf sonnige Tage. Ein Highlight gab es direkt am ersten Abend…das Hausmenü für Übernachtungsgäste. Es bestand aus 5 Gängen.
Begonnen wurde mit hausgebackenem, frischen Brot, dazu ein Kräuterquark.
Das Amuse bouche war geschnittenes Kalbfleisch mit Senfcreme und Trüffel
Danach gab es Meeresfrüchtesalat mit Okraschoten
Als Zwischengang ein Senfschaumsüppchen
Der Hauptgang bestand aus Spargelrisotto und Schweinelende
Der krönende Abschluss bildete natürlich das Dessert. Eine Variation aus Schokolade verwöhnte unsere Gaumen.
So konnten wir sehr gut in die nächsten Tage starten…
Wir essen oft Geflügel und ein Lieblingsgericht ist Coq au vin, was eigentlich nur Huhn mit Wein heißt. Einfach zubereitet und doch ein köstliches Gericht.
Rezept:
6 Hähnchenkeulen
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50 gr. Speck
2 Karotten
Thymian
Salz/Pfeffer
2 Eßl. Tomatenmark
700 ml Rotwein
Die Geflügelkeulen mit heißem Öl in einem flachen Bräter anbraten. Zwiebeln, Karotten in grobe Stücke und Speck in Würfel schneiden. Alles zusammen mit dem Thymian und Salz und Pfeffer zu dem Geflügel geben und weiter braten. Tomatenmark dazu geben und etwas anrösten. Mit dem Rotwein ablöschen und einmal aufkochen lassen. Mit Salz/Pfeffer würzen und im vorgeheizten Ofen bei 180-200°C ca. 40 Min. garen.
Ich habe dazu Champignons mit Paprika gebraten und kleine Kartoffelknödel geröstet.
Heute gibt es kein Rezept, denn ich habe nicht selbst gekocht. Ich war bei meiner Freundin Andrea eingeladen und schon gleich empfing mich ein köstlicher Duft, sobald die Tür geöffnet wurde. Im Backofen bruzelte eine Lasagne und es stand schon Salat bereit.
„Es gibt heute eine besondere Lasagne, low carb“ sagte Sie. Da war ich natürlich gespannt wie das schmeckt. Und meine Erwartung wurde übertroffen, es war sehr, sehr lecker. Die Bolognesesoße war gut abgeschmeckt mit Karotten und Gewürzen. Dazwischen bissfeste Kohlrabischeiben und oben drauf geschmolzener Käse. Alles sehr, sehr lecker.
Natürlich haben wir uns nach dem Essen ein paar Gläschen von diesem süß-fruchtigen Sprizz gegönnt und lange gequatscht. Es war so ein schöner Abend. Vielen Dank Andrea, bald revanchiere ich mich 🥰
Hallooooo….kein Parmesello mehr ? Wann ist der denn gestorben???
Also mal Klartext. Miracoli gibt es seit 1961 und hat meine Kindheit geprägt. Es war nämlich das erste Gericht, was ich ganz alleine kochen konnte. Wie oft haben mein Bruder und ich so „ohne Hände“ Wettessen veranstaltet mit dementsprechendem Tomatensoßengesicht am Ende. Dieser unvergleichliche Geschmack mit dem leckeren Käse. Hmmmm…
Nun, mein Mann ist auf Geschäftsreise, ich war im Supermarkt und da sprang mir dieses Paket ins Auge.
Oh Miracoli….schon ewig nicht mehr gegessen. So ein Klassiker….fein.
Also mal fix die Spaghetti abgekocht und die Soße angerührt.
Ein Blick ins Paket…😮 WO IST DER KÄSE ????
Häää ??? Hab ich was verpasst???
Schnell mal Miss google fragen und tatsächlich, es gibt keinen Parmesello mehr im Paket. Whaaaaat ?? Angeblich wegen zu geringer Nachfrage… ich lach mich schlapp.
Glücklicherweise hatte ich noch ger. Hartkäse zu Hause und musste so nicht auf den gewohnten Geschmack verzichten. Naja, so oft wird es das wohl nicht mehr geben.
Das letzte Wochenende mit Theateraufführungen ist vorbei und endlich läuft alles wieder in normalen Zeiten ab. Ja, es ist schon anstrengend, wenn man 2 x 3 Tage am Stück Theater spielt, aber es macht auch ganz viel Spaß. Leider kommt da das Kochen immer etwas zu kurz.
Heute bekommt ihr aber ein sehr leckeres, schnell zubereitetes Rezept.
Hackbällchen
500 gr. Rinderhackfleisch
1 Block Fetakäse
1 Zwiebel
Gewürze
Das Hackfleisch mit Salz/Pfeffer/Muskat/etwas Paprikapulver würzen. Die Zwiebel in ganz feine Würfel schneiden und dazugeben. Alles gut vermengen. Ein Bällchen formen und in die Mitte ein Stück Feta geben. Die Hackbällchen in einer Pfanne oder auf dem Grill braten. Den übrig gebliebenen Feta später für den Salat verwenden.
Grillgemüse
1 Paprika
1 Zwiebel
2 Tomaten
4 Champignons
mediterane Kräuter
Das Gemüse waschen, schneiden und in einer Pfanne braten. Mit Salz/Pfeffer/Kräuter würzen.
Salat
eine Dose Kidneybohnen
4-5 Radieschen
1 rote Paprika
restlicher Fetakäse
Öl/Essig/ Salz/ Pfeffer/Kräuter
Die Kidneybohnen abwaschen und abtropfen lassen. Die Radieschen und die Paprika waschen und klein schneiden. Den Fetakäse in kleine Stücke schneiden. Alles mit Öl/Essig und den Gewürzen mischen.
Bei uns steht immer mal wieder Gemüsereis auf dem Tisch, allerdings in verschiedenen Variationen. Heute habe ich 2 rote Paprika, 1 Lauchstange, 5 Champignons und 3 Karotten geputzt und gewaschen. In heißem Fett angedünstet und dann den abgekochten Reis dazu gegeben. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer gewürzt, auf dem Teller dann noch mit frischer Petersilie garniert.
Dazu gab es Hähncheninnenfilets, die in einer Joghurt-Paprikamarinade eingelegt waren. Diese einfach auch nur in einer heißen Pfanne braten.
Nachdem am Wochenende keine Zeit zum richtig kochen blieb, durfte es heute etwas aufwendiger sein. In der Spargelzeit muss ich jetzt einfach mal ein paar neue Rezepte ausprobieren und habe mir dazu die Zeitschrift „Das schmeckt“ Ausgabe 05/2019 gekauft.
Hier wurde ich auf die Ofenspargel aufmerksam und dachte das probiere ich heute aus. Im Originalrezept sind zwar Dips vorgesehen, aber ich wollte Fleisch dazu haben. Gnocchi hatte ich noch da und daher kamen sie als Beilage mit auf den Teller.
Für das Fleisch habe ich zuerst 2 Zwiebeln halbiert, in Streifen geschnitten und in Öl angebraten. Nachdem sie schön gebräunt waren, habe ich sie aus der Pfanne beiseite gelegt und in der selben die Lendenstücke angebraten. Rotwein dazu, auch etwas Wasser und kurz aufköcheln lassen. 2 Eßl. klarer Bratensaft mit rein. Nun die Zwiebeln wieder in die Soße und andicken lassen.
Gnocchi in einer Pfanne anrösten.
Dies alles habe ich in der Zeit gemacht, so lange die Spargel im Ofen waren.
Hier nun das Rezept für die Spargel:
-20 Stangen weißer Spargel
-2 Eier
-je 100gr. Panko- und Paniermehl
-Mehl / Salz
Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Spargel schälen, holzige Enden entfernen. Eier in einem tiefen Teller verquirlen. Panko- mit Paniermehl mischen. Ebenso wie Mehl auf einen separaten Teller geben. Spargel leicht salzen erst in Mehl, dann in Ei, dann im Pankomix wenden. Die Spargelstangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, in 15-20 Min. goldgelb backen.
Es war ausgesprochen lecker und wird bestimmt öfter mal auf den Teller kommen.
In Ermangelung von Zeit, da gestern Geburtstag und Theaterpremiere war, habe ich zwischen Kuchenbacken eine Gulaschsuppe gekocht.
Hier das Rezept:
500 gr. Rindfleisch sehr klein schneiden, 500gr. Hackfleisch 1 Suppengrün klein schneiden, 2 Gemüsezwiebel, 1 rote Paprika, 1 rote Peperoni 2 Tuben Tomatenmark, 2-3 Eßl. klare Fleischbrühe, Paprikapulver, Knoblauchpulver, 1 Bund Petersilie
Rind und Hackfleisch in Öl anbraten, Suppengrün, Zwiebeln, Paprika und Peperoni zugeben und etwas dämpfen. Mit Wasser auffüllen und restliche Zutaten dazugeben. Mit Salz/Pfeffer abschmecken und 1,5-2 Std. köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Am Ende frische Petersilie klein scheiden und über die Suppe streuen, etwas zum dekorieren übrig lassen.